kempinski_00Das Stück

Handlung: Die Story des Musicals ist eine Hommage an die Vaudeville-Komödien der Roaring Twenties. Die Direktorin einer modernen Theatertruppe, die mit einer 20er-Jahre-Show durchs Land tourt, hat nur einen einzigen Wunsch: Endlich einmal eine Aufführung ohne Zwischenfälle auf die Bühne zu bringen. Gar nicht so leicht, mit einer heißblütigen Hauptdarstellerin und ihrem jähzornigen Ehemann im Team. Den beiden scheint das Anliegen der Direktorin vollkommen gleichgültig zu sein. Doch diesmal hat die Truppe die Rechnung ohne einen renommierten Theaterkritiker gemacht, der sich die Vorstellung ansehen möchte.

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Der Autor Georg Friesen über sein Stück:
Die Idee zu dieser Komödie ist mir bei den Besuchen einiger Varietés gekommen. Immer hatte ich den Eindruck, dass das erzählerische Element beim Varieté, Musicals und Dinnershows etwas zu kurz kommt. Sodass ich mich – wahrscheinlich mangels dramaturgischer Reize – dabei ertappte, dass ich mir die Handlung hinter der Bühne selbst ausdachte.

Konzept: Ähnlich wie bei Michael Frayns “Noise off” gibt es in “Vorhang auf! Das ist Berlin…!” eine Handlung vor und hinter der Bühne. Auf der Bühne läuft eine 20er Jahre-Show mit Gesang und Tanz, währen hinter der Bühne eine turbulent-komödiantische Handlung gestrickt aus Liebe, Missgunst und Intrigen ihren Lauf nimmt. Das Wechselspiel zwischen dem, was auf der Bühne passiert und dem Chaos hinter der Bühne bietet einen reichen Fundus an genreübergreifender Unterhaltung und sorgt für einen unvergesslichen Abend.

Inhalt: In der ersten Folge dieser als Reihe angelegten Show greifen Bühnenbild, Choreographie und Musik die Thematik der 20er und frühen 30er Jahre Berlins auf. Zur Unterhaltung tragen die witzigen Dialoge und rabenschwarzen Pointen ebenso bei, wie die Einbeziehung des Publikums ins Stück, was besonders den bühnennahen Zuschauer über weite Strecken zum Mitwirkenden macht.