spuerbartheater_Yvonne_01Prinz Philipp verlobt sich mit der unappetitlichen Yvonne, denn er fühlt sich durch den verheerenden Anblick dieses Mädchens in seiner Würde verletzt. Zudem will er als Freigeist nicht dem natürlichen Ekel gehorchen, den diese unangenehme Person in ihm auslöst. König Ignaz und Königin Margarethe willigen aus Furcht vor dem Skandal, mit dem Philipp ihnen droht, in die Verlobung ein.

Es geschieht, dass Yvonne sich in den Prinzen verliebt. Von dieser Liebe überrascht, fühlt sich der Prinz verpflichtet, darauf als Mensch und als Mann zu reagieren.

Die Verlobung des Prinzen löst Spott und Klatsch aus. Yvonnes Schweigen und ihre …

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… Passivität verunsichern den Hofstaat und jeder begreift ihre Unattraktivität als persönlichen Hinweis auf die eigenen Schwächen. Eine Epidemie ungesunden Lachens sucht den Hof heim. Der König entsinnt sich seiner alten Sünden. Die heimlich wie besessen schreibende Königin kann sich nicht mehr verbergen, kann nicht verhehlen, wie entsetzt sie über ihre Gedichte ist, die, so entdeckt sie, Yvonne gleichen.

Der König, der Kammerdiener, die Königin, der Prinz versuchen jeder auf eigene Faust, Yvonne zu töten. Doch sie direkt zu töten, übersteigt ihre Kräfte: der Akt erscheint zu dumm, die Konventionen sprechen dagegen. Auf den Rat des Kammerdieners beschließen sie, den Mord zu organisieren und zugleich den Anschein der Majestät, der Eleganz, der Überlegenheit zu wahren.